U9-Junioren der SG 83 krönten tolle Saison

Ereignisreiche Tage liegen hinter der F1 (U9) der SG Nürnberg Fürth 1883. Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Herbert Jacobi Bundesliga Turnier 2010 durften sich die Nachwuchskicker mit den Talenten der "großen Klubs" beim hervorragend besetzten Turnier im hessischen Bischofsheim messen. Nach der erfolgreichen Turnier-Teilnahme konnte die Mannschaft von Trainer Stefan Korene eine außergewöhnliche Saison mit dem Meistertitel krönen.

Nachdem sich die SG 83 zwei Wochen zuvor beim Qualifikationsturnier gegen 32 Teams durchgesetzt und einen der begehrten Startplätze ergattert hatte, war die Vorfreude auf das große Turnier mit den Nachwuchsteams der großen Bundesliga-Klubs riesengroß. Schon früh morgens startete der Bus vom Sportgelände an der Regelsbacher Straße mit Spielern und Eltern Richtung Frankfurt/Bischofsheim. Es sollte ein besonderer Tag für die kleinen Fußballer des Fusionsklubs werden, denn sie durften gegen die fast komplette Bundesliga (15 mal 1. Bundesliga, 7 mal 2. Bundesliga, 2 mal 3. Liga sowie 2 mal 1. Liga Österreich und der FC Metz aus Frankreich) antreten. Im Vordergrund stand das Motto für diesen Tag von Trainer Korene: "dabei sein, viele Fotos schießen und wenn es klappt, den einen oder anderen Bundesligisten ärgern und womöglich in der Endabrechnung hinter sich lassen." Jedoch war man nicht angereist, um Geschenke zu verteilen, sondern sich den einen oder anderen Punkt auch tatsächlich zu holen. Nach einer ausführlichen Vorstellung aller Mannschaften fing das Turnier pünktlich um 10.40 Uhr an.

Gegen den VfB Stuttgart gab es beim 0:2 außer einem Erinnerungsfoto nichts zu holen.
Foto: SG83

Die jungen Kicker von Rot-Weiss Ahlen waren die ersten Gegner der SG-Schützlinge. Hier war man drückend überlegen, konnte aber die vielen guten Chancen nicht in Tore ummünzen. So trennte man sich mit einem 0:0 gegen die Nordrhein-Westfalen. Der nächste Gegner, der VfL Bochum, zeigte sich spiel- und bewegungsfreudiger als die SG Nürnberg und so endete dieses Spiel hochverdient mit einem 0:3 für den VfL. Für das dritte Spiel nahm man sich viel vor und bekam von einem übermächtigen 1. FC Kaiserslautern (der am Ende den 3. Platz belegen sollte) eine Lehrstunde in Sachen Bewegung, Spielfreude und aggressiven Zweikampf – das 0:5 war eine klare Angelegenheit. Die weiteren Begegnungen gegen den VfB Stuttgart und den SK Rapid Wien endeten mit jeweils einem 0:2. Nun hatte sich die Fusionself endlich an die körperbetonte, aber stets faire Spielweise der Hochkaräter eingestellt, da war das Turnier schon fast beendet, aber nur fast, denn die Höhepunkte der Nürnberger sollten noch kommen. Ein tolles kämpferisches und torloses Spiel mit auch einigen Chancen für die SG war die Begegnung mit dem Hamburger SV, das dann auch den zweiten Punkt einbrachte. War den Jungs der SG ein Tor in den vorherigen Spielen aberkannt worden, so wollten diese nun unbedingt zumindest einen Ehrentreffer erzielen. Das letzte Spiel gegen den FSV Mainz 05 war abwechslungsreich und mit mehr Chancen für die Mainzer, aber das Glück des Tüchtigen hatten die Blauen aus der Noris: ein sehenswerter Freistoß besiegelte die Niederlage der Rheinhessen und so war die Freude nach dem Abpfiff riesengroß, den ersten Sieg an diesem Tag erzielt zu haben.

Dennoch wurde man in der Gruppe 1 „nur“ Achter und damit Letzter, aber in der Endabrechnung aller ausgeschiedenen Mannschaften wurde die SG 83 Nürnberg 26. von 32 Mannschaften. Das Ziel, mindestens ein Nachwuchsleistungszentrum hinter sich zulassen, wurde auch noch erreicht, denn mit Hansa Rostock und dem FC Augsburg wurden gleich zwei Bundesligisten auf die weiteren Plätze verwiesen. In den anderen Gruppen schieden auch schon in der Vorrunde prominente Teams aus wie z.B. Bayer Leverkusen, Rapid Wien, Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach und MSV Duisburg. „Wir konnten teilweise gut mitspielen und gegen den VfB, HSV und Rapid Wien kämpferisch gut dagegen halten. Und dann natürlich der Sieg gegen Mainz 05 – ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die ein tolles Turnier gespielt hat. Das Ziel, mindestens einen Bundesligisten hinter uns zulassen, wurde sogar übertroffen“, freute sich Coach Korene nach dem Turnier, das schließlich verdientermaßen von Arminia Bielefeld gewonnen wurde. Auf den weiteren Plätzen auf dem Treppchen landeten Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Kaiserslautern.

 

 
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